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Hinter dem unbezwingbaren Westwall steht die ebenso unüberwindliche Luftverteidigungszone West. Eine Flakbatterie in Feuerstellung gegangen.
Es war stille Zeit an der Front, aber die Wacht im Westen ermüdet nicht, Schwerer Frost bereifte die Stacheldrähte, hinter ihnen stehen überall deutsche Spähposten mit dem sichernden Blick ins Feindesland.
Wochenlang haben die Zeitungen der Demokratien gelogen, dass der Westwall vom Hochwasser des Rheins bedroht sei. Die Wirklichkeit sah anders aus. Hier ein französischer Bunker, der wegen des hohen Wasserstandes geräumt werden musste.
Zwar gab es im November noch keine schweren Kämpfe, aber die Wacht am Westwall steht. Ein deutsches Zollhaus am Rheinufer ist gegen feindliche Sicht abgeblendet, am Mast weht die Reichskriegsflagge.
Westwall. Täglich tischt die Auslandspresse ihren gutgläubigen Lesern neue Lügenmärchen über den deutschen Westwall auf. Wir hoffen, dass unsere neuen Bilder unseren Freunden im Ausland die Bedeutung unserer Westbefestigung für die Verteidigung des Reiches veranschaulichen und dass man die Sinnlosigkeit eines Angriffes gegen diese uneinnehmbare Verteidigungslinie aus Stahl und Beton einsieht.
Auf Wacht am Westwall. Ein deutscher Beobachtungsposten auf Wacht am Westwall; die Bunker sind so dem Gelände angepasst, dass man sie kaum erkannen kann.
Im deutschen Westen aber zog der Frieden ein, und mit den Rückgeführten kamen die Arbeitsmaedel, um zwischen den Festungsanlagen des Westwalls bei der Ernte zu helfen.
Deutschland ist sicher im Schutze des Westwalls. Selbst zwischen den Stellungen der Luftabwehrzone kann der deutsche Bauer ungestört seiner Arbeit auf dem Felde nachgehen.
Nicht nur die Arbeiter, sondern auch die NSKK-Männer, die am Westwall eingesetzt waren, erhielten das Westwall-Ehrenzeichnen. Im Beisein von Generalinspektor Dr. Todt wurde es ihnen von Korpsführer Hühnlein überreicht.
Zu den ersten Trägern dieses Ehrenzeichens gehören Generalinspektor Dr. Todt und der Generalinspekteur der Westbefestigungen, General Jacob. U.a. erhielten auch Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsarbeitsführer Hierl das Ehrenzeichen.