
Amtsdirektion der IKG Wien
Die Amtsdirektion war für die Führung der Geschäfte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien zuständig. Nach dem so genannten Anschluss wurde die IKG Wien zwangsweise geschlossen, im Mai 1938 jedoch unter Kontrolle der NS-Behörden wiedereröffnet, dies betraf auch die Amtsdirektion der Kultusgemeinde. Dr. Josef Löwenherz, der bereits vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich Amtsdirektor der IKG Wien war, musste diese Tätigkeit fortsetzen und als Verbindungsmann zur Gestapo und Zentralstelle für jüdische Auswanderung fungieren. Nach der von NS-Behörden erzwungenen Auflösung der IKG Wien im November 1942 mussten sich die noch in Wien lebenden Jüdinnen und Juden im Ältestenrat der Juden in Wien zusammenschließen. Diese zwangsweise eingerichtete Nachfolgeorganisation der IKG Wien wurde ebenfalls von Dr. Löwenherz geleitet. Beschlüsse, Telegramme, Aktennotizen, Korrespondenz und Rundschreiben der Amtsdirektion in Zusammenhang mit der Organisation der Auswanderung und der Devisen Mikrofilme der Dokumente aus dem Archiv der IKG Wien und den Central Archives befinden sich im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM)
- EHRI
- Archief
- at-001985-ikg_ar_3
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