
Fürsorgezentrale der IKG Wien, Auswanderungsabteilung, Gildemeester-Auswanderungshilfsaktion
Erhebungsblätter der Gildemeester-Auswanderungshilfsaktion über Schutzhäftlinge in Dachau, Mitarbeiterlisten der Gildemeester-Auswanderungshilfsaktion, Korrespondenzen sowie diverse Formulare (1938 bis 1941, 1944) Die Erhebungsblätter der Gildemeester Auswanderungshilfsaktion über Schutzhäftlinge befinden sich im Archiv der IKG Wien, in der Bestandsgruppe Fürsorgezentrale der IKG Wien, Auswanderungsabteilung. Die „Aktion Gildemeester“ selbst war eine ambivalente Hilfsaktion mit dem Ziel, jene von den Nationalsozialisten als jüdisch definierte Personen, die keine IKG-Mitglieder waren, zur Auswanderung zu veranlassen und ihr Vermögen zu beschlagnahmen. Sie wurde im Frühjahr 1938 auf Befehl von Adolf Eichmann für Österreich errichtet. Die Aktion, die über das Hilfsbüro des Niederländers Frank van Gheel Gildemeester abgewickelt wurde, finanzierte sich über einen Treuhandfond, der sich aus entzogenem Vermögen speiste. Anfang 1940 wurde die „Aktion Gildemeester“ eingestellt und ihre Aufgaben in den „Auswanderungsfonds Wien“ überführt. Mikrofilme der Dokumente aus dem Archiv der IKG Wien und den Central Archives befinden sich im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM)
- EHRI
- Archief
- at-001985-ikg_ar_10
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