
Thierstraße 41 : der Untermieter Hitler, sein jüdischer Hausherr und ein Restitutionsproblem
Zwischen 1920 und 1929 wohnte Adolf Hitler als Untermieter der Familie Reichert im Haus Thierstraße 41 im Münchner Stadtviertel Lehel. 1921 erwarb der jüdischer Kaufmann Hugo Erlanger das Gebäude. Den Holocaust überlebte er nur, weil er mit einer nichtjüdin verheiratet war. Nach dem Krieg beschrieb er das Verhältnis zu seinem prominenten Hausbewohner als freundlich und entspannt. Paul Hoser hat die Adresse, an der sich Hitlers politischer Aufstieg und ein jüdisches Schicksal kreuzten, genau in den Blick genommen und dabei neue Erkenntnisse über den sozialen Mikrokosmos des NSDAP-Führers, aber auch die Mühen der Münchner Restitutionspolitik gewonnen.
- Hoser, Paul.
- NIOD Bibliotheek
- Text
- ocn988254822
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